This post is also available in:
Die Ablehnung einer Erwerbsminderungsrente ist für viele ein schwerer Rückschlag.
Doch:
Auch wenn Ihre EM-Rente abgelehnt wurde: Viele Ablehnungen sind nicht endgültig. Ein professioneller Widerspruch lohnt sich.
Beispiel: Jürgen (58)
Jürgen arbeitete viele Jahre körperlich und konnte sich kaum noch ohne Schmerzen bewegen. Sein Rheuma und die Nervenschmerzen bei Diabetes mellitus Typ 2 erschwerten ihm sein Leben als Familienvater zunehmend. Gleichzeitig plagten ihn Schuldgefühle den anderen Menschen gegenüber, die er auf seiner Arbeit sah, weil sie seines Erachtens mehr aushielten. Eines Tages teilte ihm sein Vorarbeiter mit, dass er nach Hause gehen solle, denn er hatte sich seine Hand verletzt und arbeitete dennoch weiter. Er hatte gar nicht bemerkt, dass seine Hand verletzt war. Die Worte seines Vorarbeiters trafen ihn wie ein Schlag. Es wurde ihm Schwarz vor Augen, alles drehte sich um ihn herum, dann sah er die Decke eines Patientenzimmers im Krankenhaus: Er hatte einen Herzinfarkt erlitten – noch auf der Arbeit. Mehrere Monate Reha folgten. Zu Hause angekommen, hatte er keine Ruhe. Seine Hand-Verletzung entzündete sich, er bekam Fieber und Schüttelfrost und musste um zwei Uhr morgens mit Rettungsdienst in die Notaufnahme. Es war eine Weichteilinfektion. Eine Sepsis (Bluvergiftung) konnte gerade noch so verhindert werden. Seine Frau entwickelte eine Depression. Seine Kinder waren bereits im Jugendalter und konnten sich selbst versorgen. Nach langen Telefonaten mit Arbeitskollegen und einer Bekanntschaft in der Reha-Klinik entschloss er sich, eine Rente wegen Erwerbsminderung zu beantragen und nahm die sozialpädagogische Hilfe in der Klinik in Anspruch. Seine Hand heilte mit Narbenbildung der Wunden und Gefühlsstörungen aus, am Tag danach wurde er sofort nach Hause entlassen.
Mit der Zeit:
- starke gesundheitliche Einschränkungen
- kaum noch belastbar
- häufig krank
In seinem Briefkasten fand er bereits den Brief der Rentenversicherung. Dort stand Ablehnung Ihres Antrages auf Rente wegen Erwerbsminderung. Gut, dass er ihn erst aufgemacht hatte, als er saß, sonst wäre er nun umgefallen – dachte er sich.
👉 Ergebnis: Sein Antrag auf Erwerbsminderungsrente war abgelehnt worden.
Begründung:
- angeblich sei er „noch arbeitsfähig“
- Seine Einschränkungen seien „nicht ausreichend“
Da stand auch, dass er Widerspruch einlegen könne. Er rief seinen Hausarzt an: Der war im Urlaub. Er rief die Sozialpädagogin an: Die teilte ihm mit, dass er nun nicht mehr Patient dort sei und sie nicht zuständig sei. Er dachte sich: Ja, da hat sie Recht. Er besuchte Hilfsverbände, bekam dort jedoch nur pauschale Antworten wie „Ja, da müssen Sie einen Widerspruch schreiben“ und „Formlos hinschicken reicht.“ Konkrete Hilfestellungen bekam er nicht. Eine Rechtsschutzversicherung hatte er nach einem Autounfall mit Totalschaden gekündigt -er war Schuld und hatte sein Auto verloren – bei mangelnder Vollkaskoversicherung, die wäre auch zu teuer gewesen. Letzten Endes fragte er seine Arbeitskollegen: Die rieten ihm, zum Anwalt zu gehen. Das tat er. Da zahlte er die Erstberatungsgebühr und bekam die Antwort, dass der Widerspruch selbst nochmal Geld kostet. „Geh zum Rentenberater “ – empfahl ihm eine Nachbarin, als er sich mit ihr vor der Haustüre unterhielt und nannte ihm einen Namen. Beim Rentenberater angekommen, dachte er sich, wie nett der ist. Dann legte er ihm die Kostenaufstellung auf den Tisch, wenn er ihn beauftragte. Er fragte nach Ratenzahlung, doch das war nicht möglich. Er fragte, ob es nicht günstiger geht, aber das war auch nicht möglich. Er fragte, ob er jemanden kennt, der es günstiger macht: Nein. Er verabschiedete sich, denn er hatte verstanden, dass er auf sich selbst gestellt war. Zu Hause wartete seine Frau bereits, die ihm mitteilte, dass sie eine stationäre Therapie wegen ihrer Depression brauche. Jürgen unterstütze seine Frau und begleitete sie in die Psychiatrie. Er weinte vor Verzweiflung und Scham tagsüber, als die Kinder noch auf der Schule waren und ging ein paar Stunden bevor sie nach Hause kamen zum Supermarkt oder in den Wald spazieren. Als seine Kinder zu Hause ankamen, kam er eine halbe Stunde später nach Hause, um vorzutäuschen, dass er von der Arbeit käme – die er nicht mehr hatte. Sein Arbeitgeber hatte ihm trotz unbefristetem Vertrag wegen zwingender persönlicher und betrieblicher Gründe fristlos gekündigt. Er konnte seinen Kindern jedoch – als gestandener Vater – nicht sagen, dass er nicht mehr funktioniere, nicht mehr arbeite – was für ein Vorbild wäre er dann? Ein Vater, der nicht arbeitet? Laut ihm wäre es für die Kinder schon zu viel, dass ihre Mutter wegen Depression in der Klinik ist. Sein eigenes Leid wollte er seinen Kindern nicht auch noch antun. Nun. Als die Kinder schliefen, schrieb er täglich mit viel Mühe eine Widerspruch an die Rentenversicherung.
Jürgens erster Versuch
Sein Widerspruch bestand aus:
- einer kurzen Begründung
- Wiederholungen seiner Überforderung mit seiner Familie
- einer Auflistung seiner Diagnosen
- einer Auflistung seiner Krankenhausaufenthalte
- einer Auflistung seiner Medikamente
- Da Jürgen gelesen hatte, dass nach erfolglosem Widerspruch nur noch eine Klage beim Sozialgericht übrig bleibt, stand er mit seinem Schreiben im Briefumschlag an der Schlange bei der Post. Doch da kam ei Anruf: Seine Frau. Er könne sie von der Psychiatrie abholen. Er gab seinen Widerspruch somit nicht in die Post.
👉 Ergebnis: Sein Antrag auf Erwerbsminderungsrente blieb noch abgelehnt.
Seine Frau war von der Stimmung her deutlich besser. Er freute sich, seine Frau so zu sehen und schöpfte mehr Hoffnung. Der Krankenhausaufenthalt hatte ihr tatsächlich gut getan und sie hatte mitgeteilt bekommen, dass sie als Eltern ihren Kindern davon erzählen sollten, dass ihr Vater nun nicht mehr arbeite, weil er schwer krank sei. Zu Hause angekommen, taten sie das auch. Ihre Kinder waren zwar zunächst wütend, dass sie das nun schon eine Weile vor ihnen verheimlicht hatten, aber die Tochter riet ihrem Vater, ein Erstgespräch bei destekhane.de zu buchen. Sie hatte im Internet nach „erwerbsminderungsrente widerspruch schreiben“ gesucht und ihr sei dann die Startseite gezeigt worden. Jürgen fragte sich, wieso er nicht auf diese banale Idee gekommen war, im Internet danach zu suchen. Seine Frau meinte, das sei sein Charakter. Er sei nun einmal immer für andere da und achte nicht auf seine Gesundheit. Bevor das übliche Ehe-Genörgele weiter voranschritt, beichtete ihr Sohn, dass er zusammen mit seiner Schwester Geld von ihrem Taschengeld bei Seite gelegt hatten – für schwere Zeiten – schließlich seien sie nicht blind und hätten mitbekommen, wie es beiden ginge und wie ihr Vater mit einem Bekannten telefoniert habe und es um das Ausleihen von Geld gegangen sei. Sie brachen in Tränen aus. Mit dem Ersparten der beiden zahlte Jürgen zunächst seine Schulden bei seinem Bekannten zurück und buchte dann ein Erstgespräch bei destekhane.de
Wie destekhane.de geholfen hat
Nach genauer Analyse der Akte von Jürgen wurde klar:
- Das zu seinem Fall erstellte Gutachten war nicht nur unvollständig, sondern wies grobe medizinische Fehler auf
- Daraus resulierte eine falsch zu hoch eingeschätzte Belastbarkeit
- Jürgen fragte destekhane.de nach einem Angebot für einen medizinisch gesehen professionellen Widerspruch. Jürgen freute sich, dass die Kosten für das Erstgespräch angerechnet wurden und wählte für den verbleibenden Betrag die Ratenzahlung mit Klarna aus.
Gemeinsam wurde:
- eine klare Argumentation aufgebaut – danach durfte Jürgen sich entspannt zurücklehen
Destekhane.de übernahm nun und
- bewertete die medizinische Aktenlage eingehend
- arbeitete die schwerwiegendsten Einschränkungen heraus
- stellte die eindeutig eingeschränkte Arbeitsfähigkeit realistisch, individuell optimiert und kaum noch von der Deustche Rentenversicherung angreifbar dar
👉 Ergebnis:
Die EM-Rente wurde bewilligt.
Jürgen bedankte sich bei destekhane.de und wünschte, dass sein Ablauf mit verändertem Namen und Alter hier veröffentlicht wird, damit mehr Menschen destekhane.de beauftragen. Die Ratenzahlung mit Klarna konnte er nach Eingang seiner ersten Rentenzahlung vollständig tilgen. Er lebt nun mit seiner Frau und seinen Kindern mit Seelenfrieden weiter.
